Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth – Thüringen/ Bayern
Eine tragische Nachkriegsgeschichte erfuhr das 50 Seelen-Dörfchen Mödlareuth. Eine Grenze direkt durch den Ort, abgegrenzt und geteilt vom Nachbarn und Freund – unmenschlicher fast nicht möglich, aber tatsächlich passiert. Zwei Besatzer im selben Dorf und plötzlich wird auch die Dorfbevölkerung unfreiwillig in zwei Lager gespalten.
Zunächst erfolgte die Teilung durch einen hohen Bretterzaun. Im Jahre 1966 wurde dann eine 3,40m hohe Betonmauer gezogen, die bis 1989 schier undurchlässig war.
Im Zuge der Grenzöffnungen wurde auch in Mödlareuth ein Fußgänger-Übergang geschaffen. Im Jahre 1990 begann man mit dem teilweisen Abriss des Grenzwalls. Gleichzeitig war das die sogenannte Grundsteinlegung für das sich heute dort befindliche Museum.
Verweise: http://www.moedlareuth.de/